Geschichte

Mit einer reichen Geschichte von rund 115 Jahren darf Kapiteyn sich zu den renommiertesten niederländischen Unternehmen zählen, die sich auf die Zucht, Veredelung und den Verkauf von Blumenzwiebeln spezialisiert haben. Mit der vierten Generation am Steuer und der fünften im Anmarsch entwickelt sich das Familienunternehmen noch stets mit großer Sorgfalt und harter Arbeit. Eine kurze Übersicht. 

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2013 Die fünfte Generation

Die fünfte Generation
Inzwischen ist auch der erste Vertreter der fünften Generation innerhalb des Familienunternehmens tätig. Len Kapiteijn hat sich nach seinem Studium dem Verkaufsteam angeschlossen und lernt nun dort alles über den Verkauf, Abläufe und das eigene Unternehmen.

Wenn Sie mehr wissen möchten über die Geschichte unseres Unternehmens, senden wir Ihnen gerne das Buch "Kontinuität durch Innovation" zu. Dieses Buch behandelt den Zeitraum zwischen 1926 und 2001 und wurde anlässlich des 75-jährigen Jubiläums unseres Familienunternehmens sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache herausgegeben.
 

 

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1998 Gutes Verhalten bescheinigt

Gutes Verhalten bescheinigt
Nach einigen erfolgreichen Prüfungen wird unser Unternehmen zertifiziert nach ISO 9002. Dieses offizielle Qualitätszertifikat wird zugesprochen, wenn ein Unternehmen die Bedingungen des Kunden, die für das Produkt geltende Gesetzgebung und die eigenen Bedingungen des Unternehmens erfüllt. Und in all diesen Punkten geben wir unser Bestes.

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1992 Die Liebe eines Kapiteyn

Die Liebe eines Kapiteyn (vierte Generation)
Als die vierte Generation ins Unternehmen eintrat, kam auch die Calla. Es war Liebe auf den ersten Blick. Aber leider zeigte sich diese Blume schnell sehr eigenwillig.  Die Zucht und Veredelung dieses Produkts stellte sich als besonders problematisch heraus und die erste Brut hatte einen Ausfall von bis zu 75 Prozent. Konnte dies noch ein gutes Ende finden?
Ja. Inzwischen kennt Kapiteyn seine Calla ganz genau und die Liebe zu dieser schönen Blumensorte ist nur stärker geworden.

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1980 Die vierte Generation meldet sich

Die vierte Generation meldet sich (vierte Generation)
Zu Beginn der Achtziger startete die vierte Generation des Familienunternehmens. Genau wie bei der dritten Generation übernahmen in den folgenden Jahren wieder sechs Kapiteijn-Nachkommen das Steuer des Familienunternehmens.

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1969 Ein Geschäftswagen

Ein Geschäftswagen (dritte Generation)
An dem Tag, an dem Leo, Sohn von Cornelis über einen Simca 1000 verfügte, fuhr er mit nach Italien. Auf gut Glück und bewaffnet mit einem Auftragsbuch und einem Stift zog er mit diesem Auto auch in die Berge, wo viele kleine Gärtner aktiv waren. „Damals kam es vor, dass ich den kleinen Simca unten am Berg stehen lassen musste, um zu Fuß nach oben zu marschieren. Und ich kann Ihnen versichern, wir Holländer sind es nicht gewohnt, Berge zu erklimmen und ganz gewiss nicht bei solch hohen Temperaturen." Leo, Sohn von Adriaan, reiste nach Frankreich und organisierte zudem den Einkauf und die Administration, während sein Bruder Hans seine erste Reiseerfahrung in England machte. Harrie, Sohn von Cornelius und Jan, Sohn von Jan, unterstützten vor allem das Team im Zuchtbetrieb.

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1953 Fünf Monate pro Jahr auf Reise

Fünf Monate pro Jahr auf Reise (dritte Generation)
Die dritte Generation zog es bereits in das Unternehmen. Sowohl Cornelis, Jan als auch Adriaan hatten jeweils zwei Söhne. Leo, ein Sohn von Jan, begab sich regelmäßig auf Handelsreise nach Amerika. Nicht für ein paar Tage, sondern in der Regel für vier bis fünf Monate pro Jahr. Er reiste per Schiff, allein die Überfahrt dauerte zwölf Tage. Angesichts der großen Entfernungen, die er in Amerika zurücklegen musste, kaufte er bei der Ankunft ein Auto und verkaufte dieses wieder, wenn er zurück in die Niederlande reiste. Dort stürzte er sich dann wieder auf die Führung und die Entwicklung des Zuchtunternehmens.

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1947 Familienunternehmen breitet sich weiter aus

Familienunternehmen breitet sich weiter aus (zweite Generation)
In diesem Jahr wurde am Grasweg ein Stück Land mit Ställen angekauft. Später sollte das Areal erweitert werden und hier zuerst der Zuchtbetrieb und später auch die Veredelungsabteilung ihren Platz finden.

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1944 Tulpenzwiebel auf der Speisekarte

Tulpenzwiebel auf der Speisekarte (zweite Generation)
Auch wenn Blumen in schwierigen oder traurigen Zeiten oft Trost spenden, in Kriegszeiten haben Menschen andere Prioritäten. Außerdem dienten die wenigen Blumenzwiebeln, die damals noch angebaut wurden, im Hungerwinter 1944/1945 als Nahrung.

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1937 Zweite Niederlassung am Middenweg

Zweite Niederlassung am Middenweg (zweite Generation)
Neben dem 1926 erworbenem Bauernhof am Meerweg erhielten die Gebroeders Kapiteyn am Middenweg die Verfügung über ein Stück Land mit einer erst fünf Jahre alten und derzeit sehr modernen, doppelstöckigen Blumenzwiebelscheune. An diesem Standort befindet sich heute der Hauptsitz des Familienunternehmens. 

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1930 Erste Arbeitnehmer in Festanstellung

Erste Arbeitnehmer in Festanstellung (zweite Generation)
Da sich das Familienunternehmen immer mehr vergrößerte, wurden Anfang der dreißiger Jahre die ersten Arbeitnehmer fest eingestellt. Einigen gefiel es so gut, dass sie über vierzig Jahre, bis zu ihrer Pensionierung, dem Unternehmen treu blieben. In der Anfangszeit wurden vor allem Tulpen gezüchtet und in geringerem Umfang Narzissen. Später kamen Hyazinthen dazu.

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1926 Start der Gebroeders Kapiteyn

Start der Gebroeders Kapiteyn (zweite Generation)
Zwei Söhne von Leen Kapiteijn, Jan und Cornelis, kauften am Meerweg vier Hektar Land und einen Bauernhof und gründeten zusammen die Firma Gebroeders Kapiteyn. Mit Rat und Tat vom Vater Leen und Bruder Adriaan begannen sie mit der Zucht von Blumenzwiebeln. Als eines der ersten Blumenzuchtunternehmen zogen Jan und Adriaan zur Provinz „Kop van Noord-Holland“. Diese Region der Niederlande hat sich inzwischen zum größten durchgängigen Blumenzwiebelgebiet der Welt entwickelt.

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1920 Wissen ist unsere Stärke

Wissen ist unsere Stärke (erste Generation)
Wissen zu erwerben, war innerhalb des Familienunternehmens schon immer sehr wichtig. Leen Kapiteijn legte dafür die Basis und im Bereich der Sortenkenntnisse konnte er in seinen goldenen Jahren sehr viele Preise verbuchen. Dieses Wissen und sein Unternehmertum übertrug er auf seine Söhne, die er zudem verpflichtete, in England und Frankreich die Sprache des Landes zu lernen.

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1898 Wie alles begann

Wie alles begann (erste Generation)
Leonardus (Leen) Kapiteijn wurde Geschäftsführer eines neuen Zwiebelunternehmens in Lisse, das von einem befreundeten Kollegen gegründet wurde. In einem Pflanzenbüchlein hielt er genau fest, welche Sorten jährlich gepflanzt, geerntet und verarbeitet wurden. Ein Unternehmen führt man auf Basis von Liebe zum Detail und Rendite. 

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Juli/August - Lieferungen aus dem eigenen Zuchtbetrieb und von Dritten

Viele Blumenzwiebeln züchten wir in unserem eigenen Zuchtbetrieb. Aber um ein breites Sortiment anbieten zu können, wird unser Sortiment mit Produkten anderer Züchter erweitert. Bis Mitte August hat das Einkaufsteam alle Blumenzwiebeln eingekauft, um die Kunden individuell beliefern zu können.

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Juli/August - Qualitätsprüfungen

Bevor die Blumenzwiebeln reinkommen, werden sie von unserem Qualitätsüberwachungsteam kritisch kontrolliert in Bezug auf Qualität, gelieferte Anzahl und entsprechende Lieferbedingungen (sauber, trocken und Zertifikate). Ab dem Moment werden Sorten und Partien in unserem ERP-System registriert, um die weltweit geltenden Track & Trace-Vorschriften zu erfüllen.

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Juli/August/September - Lagerung

Nachdem die gelieferten Produkte eingegangen und geprüft wurden, werden sie unter den richtigen Lagerbedingungen gelagert. Jedes Produkt hat seine eigenen Bedürfnisse. Unsere Vorrichtungen sind so eingerichtet, dass wir ein breites Sortiment lagern können, variierend von -2 bis +40 Grad Celsisus.

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Juli/August/September - Kommissionieren und Länderprüfung

Bis jetzt war die Blumenzwiebel ein Halbfabrikat, aber inzwischen ist es an der Zeit die Blumenzwiebel in einer vom Kunden gewünschten Verpackung zu verpacken. Für die verschiedenen Verpackungsoptionen haben wir spezielle Maschinen. Alle Maschinen unterliegen strengen Vorschriften, damit die Qualität der Blumenzwiebeln nicht gemindert wird. In manchen Ländern sind spezielle PD-Prüfungen vorgeschrieben. Die Qualität der Blumenzwiebel wird von einer unabhängigen Partei kontrolliert, sodass die Blumenzwiebel ohne Probleme exportiert werden können.

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Juli/August/September - Auftragszusammenstellung und Spedition

Jetzt sind die Blumenzwiebeln geprüft, verpackt und eventuell im Display positioniert und warten in der Speditionshalle darauf, gescannt zu werden. Dies dient der Kontrolle, ob wirklich alles verschickt wurde. Die LKWs werden beladen und starten ihre Fahrt in eines der über 25 Länder, die wir beliefern.